34°58’01.7″N 135°46’21.6″E
Hier findet ihr den Fushimi Inari-Taisha. DER Shinto-Schrein in Kyoto. Mit seinen unzähligen roten Torii gehören die Wege des Fushimi Inari-Taisha zu einem beliebten Foto- und Postkartenmotiv. Und, ja klar, die Wege sind immer sooo leer gefegt, wie auf all den Bildern. Will ja keiner hin zu diesem besonderen Ort.
Osaka und Kyoto: Metropolregion mit urbanem Charme und kaiserlichem Flair
Die dritte Station unserer kleinen Japan-Rundreise waren Osaka und Kyoto. diese beiden Ballungsgebiete bilden zweitgrößte Metropolregion in Japan. Vor allem die frühere Kaiserstadt Kyoto ist ein Muss. Denn dort befindet sich (wie schon eingangs erwähnt) der berühmte Shinto-Schrein Fushimi Inari-Taisha mit seinen unzähligen roten Holztoren. Kleiner Tipp: sehr früh aufstehen, dann hat man die Chance, sich nicht wie am Tokioter Shinjuku-Bahnhof zu fühlen. Alternativ kann man den Weg bis zum Berggipfel bestreiten; denn die wenigsten Touristen gehen diesen Weg, so dass sich die Aussicht auf Kyoto in Ruhe genießen und die vielen kleinen Schreine am Wegesrand ohne Gedränge bewundern lassen. So wird das ganze Areal rund um den Fushimi Inari-Taisha gleichsam zu einem verzaubernden Ort, der zum durchatmen und rasten einlädt.
Ebenfalls früh aufstehen und losziehen lohnt sich übrigens auch, wenn es um den Bambuswald bei Arashiyama. Keine Frage, der Wald ist wunderschön und gerade für europäische Augen etwas ganz Besonderes, aber im Wald Schlange stehen bzw. im Stau finden wir wiederum kontraproduktiv. Es gibt in der Nähe des bekannten Bambuswaldes bei Arashiyama noch einen kleineren, womöglich entspannteren Bambuswald. Wir schätzen, dass dieser möglicherweise nicht so hoch frequentiert ist. Der Haken an der ganzen Sache für uns: Wir haben ihn nicht gefunden.
Osaka ist dann im Gegensatz zu Shinto-Schrein und Bambuswald eher das urbane Erlebnis in der Metropolregion. Fast überall findet ihr ellenlange und zum Glück überdachte Einkaufspassagen. Zum Glück, weil es leider während unseres Stadtspaziergangs geregnet hat. Wer auf kleine feine Cafés steht, der ist in Osakas Viertel Nakazakinishi gut aufgehoben. Da kann man schon eine tolle Cafétour machen, sowohl bei gutem als auch bei schlechtem Wetter.